Wir sind in Japan

     

Ankunft

Japan in Sicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amami-o-Shima, die erste angelaufene Insel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs mussten wir zwei Tage auf der kleinen Insel, Amami o Shima, eine Pause machen und einem schlechten Wetter ausweichen. Der Anker war kaum im Wasser da war ein Boot der Coast Guard schon neben uns. Sieben Beamte wechselten auf unser Boot und versuchten ihre, in japanischer Sprache, gestellten Fragen beantwortet zu bekommen. Hier haben wir eine Gelegenheit genutzt und unsere Taube, die uns vor eine Woche total enkräftet zugeflogen und inzwischen quicklebendig war, mit viel List ausgesetzt. Denn, drei Mal am Tag das Schiff unterwegs zu putzen war für uns doch zu beschwerlich. Dann noch die Ärger bei der Einklarierung wegen "Animals am Bord"...

Nun sind wir nach drei Wochen segeln gut in Kobe, Japan, angekommen. Die Philippinen haben wir wegen Piratenüberfällen ausgelassen.

 

 

Es kamen uns dutzende von Fischerbooten entgegen, die keinen Sicherheitsabstand kennen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kleinen Fischerboote in Japan sehen ganz anders aus als in Indonesien.

 

 

 

Die Bucht von Kobe zeigt sich von seiner besten Seite...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Ankunft in der Ashiya Marina, nahe Kobe, erleben wir die übertriebene japanische Bürokratie  – Immigration, Quarantene, Zoll und Küstenwache.  Jeder Dienststelle kam mit zwei bis zu sieben Beamten um uns zu kontrollieren, die Konversation war wieder auf japanisch. Es hat einen ganzen Tag gedauert aber es war kostenlos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Nähe von der Marina sind wir in einigen Geschäften, Supermärkten, Haushaltwaren und Elektronik-läden sowie Baumärkten gewesen. Das Angebot ist überall überwältigend! Öfters standen wir vor dem Regal und haben geräzelt „Was ist den das?“ oder „Wofür könnte man dies gebrauchen“? Ob es die Unmengen von Fisch- und Fleischsorten in den Supermärkten oder die vollautomatischen Klosettbrillen mit Hochdruckpopospülung, Warmluftpopotrocknung und Begleitmusik sind oder die Tischspühlmachine für 6 Teller und der Tischgeschirrtrockner im Haushaltgeschäft, oder junge Katzen, Hunde, Nerze, Hasen und Kaninchen, Käfer und andere Kleintiere im Zoogeschäft sind.

 

Alles in superhellen, bunten und

Text berieselten Verkaufsetagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aschia Marina war schön und gepflegt, aber hatte keine Waschmaschine, kein Internet und ein Restaurant, das für Segler zu teuer ist. Die Marina hat ca. 80 Euro/Nacht gekostet.

Die Tage in Sakai

 

Am folgenden Tag sind wir in eine Marina nach Sakai, 17 km von Osaka, umgezogen, die für uns leichter bezahlbar ist. Von hier sind sind wir auf unsere Erkundungstouren gestartet. In Japan wird viel Fahrrad gefahren und zwar auf den Bürgersteigen. Es sind auch manchmal Radwege vorhanden.  So haben wir unsere Fahrräder ausgepackt und haben zuerst mit kleineren Strecken zum Supermarkt oder zur  S-Bahn-Station angefangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, alles auf japanisch, gute Rat ist teuer...

Hier haben wir zum Glück ein Touristikbüro gefunden, wo wir einige Stadtpläne, S-Bahnfahrpläne und andere Infos auf Englisch bekommen haben. Danach war es schon leichter mit S- oder U-Bahn zu fahren und  Ausflüge in andere Städte zu unternehmen. Denn, zu unserem erstaunen, hier in Japan sprechen die Leute kaum Englisch, vor allem die jungen Menschen, trotz 6 Jahre Englischunterricht, bekommen nicht mehr als zwei Sätze zusammen. Und weil die Japaner zurückhaltend, schüchtern und zum Teil verklemmt sind, sagen sie gar nichts.

Aber wenn sie sich überwunden haben, dann sind sie sehr nett, freundlich und hilfsbereit.

Dann haben wir uns auch in Sakai umgeschaut. Es ist eine kleine, (850 000 Anwohner) alte Stadt wo die Holländer zuerst gelandet sind und hier einen Waffenhandel und –produktion aufgezogen haben. In Sakai befindet sich eines der grössten Mausoleen der Welt aus dem 3. Jahrhundert.

Zwei-drei Tagen brauchten wir um unser Schiff in Ordnung zu bringen. Da müssen kaputte Leinen ausgewechselt,- und die Segel repariert werden. Später wollen wir mit dem Zug nach Kyoto. Für Osaka und Kobe wird das Fahrrad reichen. Unsere Kommunikationsmöglichkeiten sind begrenzt, Ausländern ist es verboten eine SIM Karte zum telefonieren zu kaufen und das Internet haben wir noch nicht ans laufen bekommen. Nur das Marina W-Lan funktioniert, aber leider nicht bis zu unserem Liegeplatz.

Das Wetter war zuerst angenehm warm (nicht heiss!), es hat leider ab und zu geregnet. Die Sonne ist meist hinter den Wolken verkrochen. Der Wind war nicht der Rede wert, so dass unsere Stromversorgung schnell am unteren Limit angekommen war. Strom von der Marina zu beziehen wäre aufwendig und hätte einige Anpassungsmaßnamen erfordert. Die haben hier nur 100 Volt......

Mit dem Fahrrad nach Osaka

 

Am 29. Juni haben wir eine Fahradtour nach Osaka unternommen. Die Entfernung von 17 km ist nicht so gross, aber Osaka ist eine Grossstadt und auf dem belebten Bürgersteigen, mit gefühlten 200 Ampeln, hin und zurück zu radeln war doch sehr viel.

Eine einfache Anliegerstraße

 

Der Tsutenkaku Turm, gebaut 1912, ist ein Symbol von Osaka

 

 

Der soll ja Glück bringen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Aussicht von oben, ziemlich eng bebaut, aber kaum Hochhäuser. Es ist ja ein Erdbebengebiet.

 

Für einen Friedhof ist noch Platz.

 

Leider ein viel zu seltener Blick, es gibt wenig Kinder in Japan.

 

Eine Einkaufstraße, voll mit Esslokalen

 

Die leckeren Gerichte sind gleich mit Preisen ausgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein übender Musiker am Flußlauf

Die Häuser in Japan haben sehr dünne Wände. Nach guter Sitte sollte man den Musikunterricht,

eine Liebesnacht (echt!) oder eine Party , um die Nachbarn nicht zu stören, auswärts veranstallten.

 

Nach dem Ausflug haben wir eine „Ruhepause“ eingelegt. Wie immer nach einem grösseren Törn haben wir unseren Schiff inspiziert und etlichen Schadstellen, die ausgebessert bzw. gewartet werden müssen, gefunden.  So haben wir als erstes die undichten Lucken neu abgedichtet.

Ausflug nach Osaka am 5. Juli

Bei dem nächsten Ausflug nach Osaka, diesmal mit dem S-Bahn, war unser erstes Ziel das weltgrößte Aquarium.

 

 

Es ist über 20 Jahre alt, besteht aus 27 einzelnen Becken mit einem Gesamtvolumen von  fast 11000 Tonnen Wasser. Das größte Becken ist 9 meter Tief und ist ein Zuhause für 620 Meeresbewohner, einschliesslich eines Wallhai`s. Die Wände sind aus 30 cm dickem Plexyglas und die Tiefe (Höhe) erstreckt sich über mehrere Etagen die man spiralweise abläuft. Dort sind die Meeresbewohner aus allen Ecken des Pazifischen Ozeans vertreten.

 

 

 

 

 

Der Taucher ist echt. Er reinigt den Boden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt schon seltsame Fische...

 

Danach war das historische Museum angesagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs dahin haben wir eine Kunstgalerie, die sich in einem weitläufigen Park befunden hat, besucht. Dort war gerade eine Ausstellung von Bildern und Kaligrafien einiger lokaler Künstler. Die Bilder waren gut und eindrucksvoll. Von den Kaligrafien haben wir nichts verstanden.

 

Es hat geregnet, aber es hat trotzdem Spaß gemacht durch den wunderschönen Tennoji Park, zu spazieren .

Zuletzt hatten wir noch den Shitennoji Tempel auf dem Programm.

Eine der Eingänge zu dem Shitennoji Tempel

 

 

 

 

 

 

Es hat immer noch mit Unterbrechungen geregnet, aber es war nicht kalt und wir haben unseren Ausflug sehr genossen.

Hier wohnen die Mönsche, und das ist...

...die Gartenanlage dazu.

 

Nach Osaka am 6. Juli

 

Am nächsten Tag sind wir als erstes zu der  weltberühmten Festung gefahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Festung befindet sich ein historisches Museum.Es ist, unter anderem, dem Leben des großen Feldherrn Toyotomi Hideyoshi und seiner Zeit gewitment. Das Museum ist auf 8 Etagen untergebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Festungsmauer, welche viele Kilometer lang ist, kann mit einer Bahn umfahren werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den unmengen von Touristen, ca, 1,5 Mio pro Jahr, wird die Anlage auch von Einheimischen besucht, z.B. zu Hochzeitsfeierlichkeiten.

 

Kobe, 12.07

Nach einigen Reparaturarbeiten (Lukenwartung) haben wir noch Kobe besichtigt. Mit dem Nahverkehrszug war es kein Problem hin zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist ein Raucherplatz am Bahnhof, rauchen ist nur hier erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Traditionelle Kleidung sieht man auch im Alltag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kaffehaus gegründet 1948.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spuren von europäischen Siedlern sind in Kobe allgegenwärtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das berühmte Kobe-Steak schmeckt lecker ist aber fettig... und  teuer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind zu den Kräuter Gärten mit der Seilbahn hinauf gefahren. Von oben haben wir eine herrliche Aussicht auf die Bucht von Kobe genossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch in Kyoto

Am 13. Juli fahren wir mit dem Zug in die alte Kaiserstadt Kyoto. Über Osaka gelangen wir zum imposanten Hauptbahnhof von Kyoto.

 

 

Hier war unser erster Weg in das Fremdenverkehrsbüro. Mal schauen was man sich so begucken kann. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg zu den nahen, berühmten Tempeln von Nishi Honganji und Higashi Honganji. Auf dem Weg begegnen uns einige hübsche Japanerinnen in ihren traditionellen Kimonos.

 

Das Wetter war sonnig und warm und die Entfernungen zwischen den  Sehenswürdigkeiten ohne Anstrengung zu schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Eingang zu dem Tempelgelände. Alles gebaut aus Holz auf Stein und in perfektem Zustand.

Das innere der Gebäude war recht aufgeräumt. Möbel gab es kaum. Nur der Boden war mit den typischen Reisstrohmatten belegt.

 

 

 


Das Fotografieren in den Räumen war verboten und die Museumswächter waren sofort zur Stelle wenn jemand seinen Knippskasten angelegt hat. Aber für euch nimmt man einiges in Kauf... Danach war der Kaiserpalast an der Reihe...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kaiser hatte schon immer reichlich Platz...

Sehr gepflegte Parks und Gärten waren rund um die ehemalige Kaiserliche Herberge angelegt.

Viele Gärtner sind täglich bemüht alles in gutem Zustand zu erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eines der Eingangstore auf das Palastgelände

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschöpft haben wir uns am Spätnachmittag ein Hotel gesucht , uns frischgemacht und sind dann in eine typisch japanische Kneipe gegangen.. Hier haben wir gegessen . Sehr lecker aber in recht überschaubaren Dimensionen. Die zweite Kneipe hat uns dann satt bekommen.

 

Am  14. Juli haben wir uns, nach einem recht guten Frühstücksbüfett,  in die Unterwelt von Kyoto gestürzt und sind mit der U Bahn zu denn entfernteren Sehenswürdigkeiten gefahren. Hübsche Tempel und viele Touristen in den Kimonos und den bademantelähnlichen Bekleidungen der Männer haben wir unterwegs getroffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Delikatesengeschäft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Orchideen sind echt... und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

........die sind auch echt!

Als Frau bekommt man auch einiges geboten...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gaisha-Schuhe, fü ca. 500 Euro...

 

Nun haben wir die Einkaufsstraßen, die extra für die Touristen eingerichtet sind, hinter uns. Es ist +30 Grad und sehr viele Touristen sind unterwegs. Wir haben unser Ziel, den Kiyomizu-dera Tempel erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Am späten Nachmittag  haben wir ein Steakhaus aufgesucht und - , jeder auf seinem eigenen Tischgrill, das berühmte Kobe-Rind-steak genossen.

 

Ich würde ein Argentinisches vorziehen. Lisa war begeistert.

 

Alles teuer und man bleibt ungesättigt. Das ist wohl die Erklärung warum wir kaum dicke Japaner getroffen haben. Auch Fastfood ist nicht so verbreitet wie sonst in den Großstädten in Asien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch eine Art von Fastfood aber auf japanisch.

 Japaner pflegen ihre Traditionen. Ein ganzes Geschäft voller Fächer welche auch von vielen Menschen hier benutzt werden.

 

 

Heisse Quellen in Arima Onsen

Am 21. Juli starten wir wieder mit der Bahn zum Besuch der heissen Quellen von Arima Onsen. Am Anfang haben uns die Preistafeln über den Fahrkartenautomaten noch ein wenig verwirrt.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach etwa 2 Stunden Fahrt durch eine atemberaubende Landschaft erreichen wir die kleine , sehr touristisch geprägte Stadt mit weit zurückreichender Geschichte. Hierher kam schon der berümter Feldherr Toyotomi Hideyoshi mit seine Frau gerne in den "Urlaub".

 


Die Flächen im Flusslauf werden zeitweise als Freilichtbühne genutzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer Straße kann man sich die Füße baden. Das Wasser ist aber sehr heiß und ich habe meine Füsse nur kurze Zeit hineingehalten. Es hat gereicht, ein heißes Vollbad bei der Wärme wäre doch zu viel...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Fuß erkunden wir einige Quellen im Gebiet der Stadt. Sie sind alle abgedeckt und man nutzt die Wärmeenergie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ein Feinkostladen nur mit Algen im Angebot bis auf die Strasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man müsste ein wenig japanisch können...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine nette Bekantschaft mit einem kleinen Roboter auf der Talstation.

Per Seilbahn geht es auf einen Berg mit großartigem Blick auf einen großen botanischen Garten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rückweg führt uns über eine andere Bahnstrecke  und so steigen wir in Kobe in den Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gebuchte Wagon war natürlich am anderen Ende des Zuges und so mußten wir durch den Zug nach vorne wandern. Wir hatten gerade unsere Plätze erreicht da waren wir auch schon in Osaka und wir konnten wieder aussteigen. Geschätzte Fahrzeit war etwa 10 Minuten. Wieder ein toller erlebnisreicher Tag mit tiefen, hinterlassenen Eindrücken.

 

 

Livingmuseum in Osaka

Am 22.07.17 haben wir einen Besuch in Livingmuseum, der schon lange geplant war, gemacht. Nach einer Stunde Bahnfahrt waren wir da. Es war ein warmer, sonniger Samstag und viele Japaner hatten die gleiche Idee wie wir. Das Museum befindet sich am Eingang zu einer Einkaufspassage und wir haben es zuerst glatt übersehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele sind mit dem Fahrrad gekommen, ein Parkplatz für ein Rad ist kostenpflichtig aber erheblich günstiger als für ein Auto.

Je nach Lage des PKW Parkplatzes zahlt der Japaner umgerrechnet bis zu 30 Euro am Tag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kleine muss auch mit und die Kinderwagen dürfen auch überall mit hinein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Eingang in das Museum haben wir zuerst nicht gefunden. Eine Japanerin hatte unsere ratlosen Gesichter gesehen und gefragt was wir suchen. Danach hatte sie uns bis zum Museumseingang geleitet. Die Kassiererin sprach gutes Englisch und gab uns eine erste Einweisung wo wir hin müssen.

Im Museum wird das Leben der einfachen Japaner der letzten 300 Jahren gezeigt. Es ist ein Stadtviertel mit ca. 20 Häusern im originalen Maßstab  nachgebaut worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Küche befand sich im überdachten Innenhof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Garten mit Ruheplatz  ist gleich neben der Sauna.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erste Zimmmer im Haus war meist der Empfangsraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort wurde auch gegessen, wie bei einfacheren Familien ohne Möbel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den reicheren Häusern gab es auch schon mal ein paar Möbel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schaufenster eines Spielzeugladens .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war so original und lebendig nachgebaut das auch die japanischer Besucher sehr viel Begeisterung zeigten.

Nach dem Museumsbesuch haben wir einen Bummel durch die Einkaufspassage gemacht. Die Schaufenster waren angefüllt mit den fremdartigsten Leckereien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Büfett für die fertigen Speisen zum Mitnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine wirklich atemberaubende Auswahl aber für uns völlig rätselhaft was für eine Art von Speisen sich dahinter verbarg. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine weitere überdachte Einkaufsstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Besuch der Hauptstadt Tokio

Wir sind von Sakai in die Bucht von Tokyo gesegelt. Nach 12 Stunden hatten wir 33 Seemeilen geschafft. Bei völliger Dunkelheit versuchten wir in Lee der Insel Ji-No-Shima zu Ankern. Das Wasser war aber in unmittelbarer Nähe ( 20m) zu tief. Wir motorten zur Nachbarinsel Oki-No-Shima und fanden dort sicheren Grund.  Am frühen Morgen, mit dem ersten Licht, haben wir uns mit Spachteln bewaffnet um den etwa 4 cm dicken Bewuchs von den Rümpfen zu kratzen.  Der hatte uns am Vortag doch mächtig gebremst. Gegen 10 Uhr ging es dann weiter an der stark befahrenen Süd-west Küste entlang. Viele kleine Frachtschiffe waren unterwegs und haben uns besonders nach Einbruch der Dunkelheit in Atem gehalten. Ohne stopp und meist gegen Strom und Wind sind wir am Abend des 28. 07.17 in der Marina Velasis angekommen. Dieser recht volle Yachthafen in der Nähe von Yokohama war nach dem Einklarieren die Basis für unsere Ausflüge. 

Mit dem "hop on, hop off" Bus lassen wir die japanische Hauptstadt an uns vorüber gleiten. Vom Hauptbahnhof gegenüber dem Kaiserpalast ging die Tour los. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Verkehrsdichte ist erstaunlich gering. Es sind nur wenige Fahrzeuge unterwegs. Ein japanisches Auto bekommt nur eine Zulassung wenn der Eigentümer einen eigenen Parkplatz nachweisen kann. Auf der Straße darf nicht geparkt werden. Parkplätze in den Innenstädten scheinen ein lohnendes Geschäft für Grundstücksbesitzer zu sein.