über die Biskaya

     

über die biskaya.......

 

 

am Donnerstag den 16. 10 geht es mit Mike dem schottischen Engländer ,Winanda und Roland mit Nespuck zum testsegeln nach Brest. Windpilot probieren und analysieren. Mit 20 bis 25 Knoten geht es mit Raumen und dann achterlichem Wind gut ab. Die Aries ist nicht zu überreden das zu tun was wir wollen. Im Jachthaven von Brest gibt es einige Ausrüster und wir sehen uns da um. alles ziemlich teuer und wenig am Lager. Im Kaffee noch Cappuccino getrunken und dann wieder Richtung Camaret. diesmal gegen an und aufkreuzen. Aber mit der Mannschaft kein Problem. Navigatorisch recht anspruchsvoll. Winanda wird sea sik. Im Dunkeln sind wir zurück und verabreden uns noch mal für einen Plausch in der Kneipe.

Winanda fällt leider aus,….noch nicht erholt.

Für den nächsten Tag wollen wir die Aries noch mal genau unter die Lupe nehmen…

Wir demontieren sie, Vermessen sie, stellen das Pendelruder ein wenig anders ein und montieren alles wieder .

Danach ist Diner auf der Free Mind

Die Wettervorhersage sieht gut aus und so soll es losgehen am Sonnabendmittag etwa 3 Stunden vor Hochwasser, dann schiebt der Strom ei9n wenig mit.

Nach Restarbeiten am Boot geht die Free Mind um 13.00 los. Ich brauch noch ein wenig bin 20 Minuten später auch raus aus Camaret sur Mer.

Schon beim Segelsetzen merke ich das die Aktion Aries nicht von großem Erfolg gekrönt war und der Nordöstliche Wind, also meist Achterlich, die Aries in den Wind oder zu einer Halse das Rad drehte. Der Wind schwankte zwischen 10 und 20 Knoten und per Handsteuerung kam  ich gut voran. Bei fast Vollmond und etwa 8 Grad ging die Nacht schnell vorbei. Der nächste Morgen war sonnig und das Thermometer kletterte bis 15 Grad. Die Free-Mind war schneller und entschwand schon am Abend aus meinem Sichtfeld. Ich habe Ronald noch über Funk rufen hören aber er hat meine Antwort nicht gehört…muss mal geprüft werden…..

Es sind viele Berufsschiffe unterwegs, nur ein Katamaran überholt mich in dieser Nacht.

Am Sonntagmittag brauche ich ein wenig Schlaf und drehe bei. Nach eine Stunde überfliegt ein Flugzeug im Tiefflug die Nes-puck. Ich schaue aus dem Luk und sehe die Olivgrüne , einmotorige   Maschine in Richtung Küste im Meer verschwinden.

Ich segel weiter. gegen Mitternacht, welle und Wind sind geringer geworden, versuche ich das Boot so zu trimmen das ich ein wenig schlafen kann. Ich komme zwar kaum voran aber habe so etwa 4 Stunden geschlafen.  

Am Montag bei mäßigen Winden aus Nord bis Nordost geht der Geigenkurs weiter. Ich setzte den Dieselwind mit ein und mache so ein paar Meilen gut. Die Wellen sind chaotisch und entsprechen nicht dem Wind. Das permanente Rudergehen kostet Kraft und alle anderen Sachen, wie Toilette, essen, bringen das Boot vom Kurs weg..Dienstag schlafe ich 5 Stunden und treibe in der Zeit etwa 10 Meilen, glücklicher weise in die richtige Richtung.

Der Wind und das Wetter meinen es gut mit mir, es bleibt trocken und oft scheint auch die Sonne. Nur mit den Temperaturen  klappt’s noch nicht so. Nachts so 7 bis 10Grad und am Tag bis etwa 15 Grad .

Am Donnerstagnachmittag erreiche ich den Fischerhafen von Cabo de Finisterre. Ich ankere auf 7 Meter in der Hafenbucht und koche Kartoffeln mit Thunfisch in Spagetti Soße…..lecker..

Cabo de Finisterre, das Westlichste Ende von Spanien

Dann der dringend erforderliche Schlaf. Über Intermar bekomme ich leider keine weiterreichende Vorhersage als bis Freitag und die Funkbedingungen sind schlecht

Ich bleibe am Freitag vor Anker und versuche die Aries erneut zu überreden mir beim Steuern zu helfen.

Auch die detaillierte Vorhersage für die nächsten Tage fehlt. Die Nacht ist windstill und ich fahre per Motor morgens um 9 los.

Es ist mir gelungen die Aries und den elektrischen Piloten zu kombi8nieren und mit den 5 Knoten Wind die vormittags für vortrieb sorgen hält das Boot Kurs.