Papua Neu Guinea - Torresstrasse

     

Unterwegs von Vanuatu nach PNG

 

Am 30. Oktober 2015 nehmen wir den Törn in Angriff. Noch schnell via Kurzwelle unseren Segelfreunden bescheid gesagt . 25 Knoten Wind bringt uns schnell vorwärts. Zwei Reffs im Groß und die Genua mit 50 Prozent gerefft machen wir bequem ein Etmal von 148 nm. Die Welle hat etwa eine Höhe von 2,5 Metern und macht das Segeln angenehm.

 

Wir sind auf dem Weg von Vanuatu nach Papua New Guinea.

Wir haben immer schönes Wetter und der Wind ist beständig aus Ost. Mit den uns oft begleitenden Delphinen haben wir eine nette Abwechselung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das nächste Etmal ist 158 nm.  Der Wind wird flauer, schwächt sich auf 12 bis 15 kts ab und die See wird ruhig.Wir haben ausgerreft und haben nun Etmale um die 135 nm.

 

 

 

Ab und an bedarf es einer Abkühlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun haben wir unseren Blister aufgezogen. Das leichte Tuch macht den vorm Wind-kurs noch ruhiger und der Autopilot hat kaum Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Küste von Papua New Guinea gleitet langsam an uns vorüber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



          

 

 

 

Am frühen nachmittag des 10. November laufen wir in die Marina des Royal Papua Yacht Club ein.

Wir haben die 1100 Seemeilen ohne Schäden überstanden und es war wieder einmal völlig entspanntes Segeln. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Port Moresby, die Hauptstadt von PNG, ist überschaubar und recht modern. Es gibt Einkaufszentren wie auch in Europa. Die Bevölkerung ist, gemessen an Europäischen Maßstäben, sehr arm. Obwohl das Land einen extremen Export Überschuß von ca. dem zehnfachen des Imports aufweist, bleibt für die Einwohner nicht viel übrig.

Es herrscht eine “Goldgräberstimmung” im Land. Ausstralier, Chinesen, Ammis und auch Europäer saugen dieses Land  aus. Die Regierung ist korrupt und läst es sich gut gehen. Sehr viele sogenannte “ Missionare” treiben hier ihr Unwesen. Der Glaube als Volksdroge...

In der feudalen Marina gibt es ausschliesslich Weiße und einige Chinesen. Die Knechte und sonstige Arbeiter sind aus der lokalen Urbevölkerung.   Unser Ansinnen in das Hochland zu Reisen um die Urbevölkerung zu besuchen erweist sich als äuserst schwierig. Man müste ein Flugzeug mieten denn Straßen gibt es so gut wie nicht. Man rät uns dringend ab......zu gefährlich.


 

 

Da lebt "wohlhabande" Bevolkerung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben unseren Gasgrill angeworfen und  haben Moritz von der Segelyacht Fiedel aus Deutschland und Bryan, der hier schon seit einer Ewigkeit lebt, mit seinem Ziehsohn an Board zu Gast.

Es ist wie immer sehr nett gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

In der Marina fand ein Wettangeln statt und die Motorboote hatten teilweise fette Beute gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir besorgen uns unser vorbestelltes Visum für Indonesien bei der Indonesischen Botschaft und segeln am 25. November 2015 in Richtung Torresstraße.

Der Wind weht schwach  und ein Motor muß mitschieben. Wir segeln die Nacht durch und werfen den Anker am 27.11. auf der Position 09°51`S und 143°07`E. Das Wetter ist sonnig und warm und wir haben eine ruhige Nacht.

Am Morgen geht es weiter mit Motorkraft und einem Hauch im Tuch.

Die Australien Coast Control überfliegt uns und ruft auf Kanal 16. Nach dem üblichen woher und wohin wünschen sie eine gute Reise.

Wir ankern nach 50 Meilen nahe einer kleinen Insel in der Torresstraße.

Nach dem Frühstück segeln wir bei sehr wenig Wind durch die, zu Australien gehörende, beschauliche Inselwelt. Die Bordercontrol überfliegt uns erneut, etwa 6 nm vor dem Cook Reef am Ausgang der Torresstraße, und stellt die gleichen Fragen wie am Vortag.