Morea, Raiatea

     

Moorea

 

Nach drei Stunden entspanntem Segeln haben wir die Nachbarinsel Moorea erreicht. Wir haben uns für die Opunohu Bucht entschieden, denn in der Cook Bucht stand ein großes Kreuzfahrtschiff. Nach dem lebhaften und quirligen auf Tahiti war die Insel sehr still und ruhig.

 

Am Ufer stehen ein paar Heuser, ein kleiner Supermarkt und eine Verleihstation für Scooter. Auch diese Bucht wird regelmäßig von den großen Kreuzfahrtschiffen besucht.

 

Auch Keuzfahrer landen hier in der Cook-bay

 

Gleich am nächsten morgen sind wir aufgebrochen um die Insel zu erkunden. Wir haben zuerst eine schmale Straße, die durch ein kleines Dorf am Ende der Bucht führte, gewählt.

 

 

 

 

 

Die wurde dann zu einem Feldweg durch Papaya- und Ananasplantagen. Bananenpflanzen dienten zum Teil als natürlicher Zaun.

 

 

 

 

Die Ananaspflanzen haben messerscharfe, stahelige Blätter, so dass die Bauer spezielle Schutzkleidung tragen müssen...

 

 

Unterwegs haben die Landarbeiter uns Ananasfrüchte geschenkt, die wir am nächsten Baum zwischen deponiert haben. Wir wollten ja noch weiter möglichst ohne die schweren Früchte!

 

 

Unser weiterer Weg führte uns unauffällig in den Wald der schnell zum Urwald und dann zum kaum durchdringbaren Dschungel wurde. Wir gelangten schließlich nach drei Bachüberquerungen und stundenlangen Kampf mit Lianen und Gestrüpp an einen Bergfluss.

 

 

 

Er war von steilen Felsen umzäunt und man brauchte schon eine Alpine Ausrüstung um weiter zu kommen. So mussten wir unsere Wanderung abbrechen und zurückkehren. Es wurde inzwischen spät Nachmittag und wir wollten noch im hellen an Bord sein. Auf dem Nachhause Weg haben wir unsere Ananas natürlich nicht vergessen und mit Papayas und aromatische Zitronen vom Wegesrand,  ergänzt. Am nächsten Tag hat Thomas eine leckere Marmelade daraus gekocht!

 

Die Hotelanlagen sind überall zu sehen, stehen aber meistens leer...

 

Am Freitag dem 24. Oktober haben wir von einem Polynesier, Cristian, ein Auto geliehen bekommen und sind zur weiteren Inselerkundung aufgebrochen. Die Bevölkerung von Polynesien ist sehr freundlich und hilfsbereit, das muss man hier noch einmal erwähnen.

Um die Insel führt eine einzige Straße und die ganze Insel ist in zwei Stunden bei 35 kmh umrundet. Wie fast überall in Polynesien war es  sauber und aufgeräumt und wer einen Garten am Haus hatte, so war er liebevoll gepflegt. Uns ist aufgefallen, dass viele die verstorbenen Verwandten einfach bei sich im Garten bestattet haben. Da die Berge an der andere Straßenseite anfangen, ist der Platz für einen Friedhof  einfach nicht da!

Wir haben einen Abstecher zu einer Ausgrabungsstätte gemacht.

 

 

 

Wie schade, dass von den Menschen die vor vielen hunderten von Jahren hier gelebt haben kaum etwas bekannt ist.

 

 Am Ende der Straße wir haben ein atemberaubendes Panorama genossen! 

 

Raiatea