Bermuda

     

.......an und für sich eine hübsche Insel.......

 

aber als gestrandeter bin ich hier halt auf unbstimmmte zeit ein Gefangener .

 

 

Bermuda....Island in the sun.....

der dritte versuch ein paar Eindrücke aufzuschreiben. Bei den ersten Versuchen habe ich es Online versucht, leider ist nach stundenlanger Arbeit. das Programm abgeschmiert...und, alles weg.

 

Samstag 7.juni 2008

Mit Lanstrom und frischem Wasser bricht der Luxus aus. Ich beschließe erst mal ins Dorf zu wandern um etwas einzukaufen. Wandern ist übertrieben, es sind so etwa 500 meter am Ufer entlang.

Die Preise im Supermarkt verschlagen mir die Sprache, eine kleine Dose Budweiser Bier kostet

1,85 Dollar )Bermudadollar gleich US Dollar, eine Apfelsine 1,65 Dollar im Sonderangebot

Und die Krönung: zwei Rollen Wisch und weg Tücher für nur 9,60 Dollar.

 

St. Gerorge,s ist sehr überschaubar und nachdem ich die wichtigsten Straßen besucht hatte ging ich zurück zum Boot um die fremden Lebensmittel zu probieren. Ich kaufe gerne Dinge die ich nicht kenne und dabei war dieses mal eine Große Flasche Bermudian Beer. Auf dem Etikett stand made in Bermuda by Bermudians. Lecker diese Limonadenart auf Ginger Basis,eisgekühlt im Augenblick mein Favorit, natürlich ohne Alkohol.

 

Ich beschäftige mich nun mit den kleineren Reparaturen wie Zum Beispiel Klo festschrauben,

Heckreling wieder festmachen, der daran befestigte Außenborder hat sie ganz schön losgerappelt.

 

Auf der Steuerbordseite ist während eines “Thunderstorms” die Teakleiste auf welche die Holeschiene für die Fockschot befestigt ist, zerrbrochen.

 

Der neue Autopilot wird wieder ausgebaut, und ein erneuter Versuch das Dinghi dichtzubekommen unternommen das sind so die beschäftigungen am Sonntag und Montag.

 

Am Abend sitze ich an Deck und höre einen der sechs Bermudischen UKW Sender........und was spielt der: Nena...99 luftballons......in Deutsch...und in voller Länge.

 

Der Monteur kommt nicht aber er ruft am späten Montagnachmittag an und sagt das er zu sehr beschäftigt ist und die Sache nicht erledigen kann.

 

Am Abend tuckert ein Gummiboot heran besetzt mit einem Päärchen so um die 35. Sie sieht micham Fenster und fragt auf fränkisch: bist du Thomas? Ich hab mit sicherheit bloed aus der Wäsche geschaut,........ääh, ja...... Jutta und Heiko von der Aluminium Segelyacht momo aus Hersbruck. Die beiden hatten im Internet auf den Seiten von Intermar gelesen ( auch Funkamateure) das ich mit Motorschaden in St Georges fest liege. Also die letzten Dosen Bier auf den Tisch und ein paar Stunden geklöhnt. Die beiden sind seit über 10 Jahren auf Ihrem Boot unterwegs und jetzt auf dem Sprung zu den Azoren. Eine nette Begegnung mit vielen tollen Tips für mich und die Adresse für eine hilfreiche Intenetseite ( www.sy-momo.de

 

Dienstag 10. juni 2008

Der Dockmaster telefoniert und am Morgen um 9:00 Uhr ist der nächst Monteur da, guckt, riecht schraubt und fühlt. Diagnose: Motor oder Transmissionsbox defekt und muß alles raus.

Aber er hat keine Zeit für solch ein Objekt und empfiehlt ein anderen Mechaniker den er anrufen und vorbeischicken will.

Na gut, kann nur besser werden.

Ich schleppe den Außenborder zu Steven. Er repariert sowas und residiert gegenüber vom Dock.

Ich erkläre ihm was ich schon alles versucht habe und er antwortet: Honda, fucking 4 Stroke shit.

Ich soll abends wiederkommen.

Am Abend kommen Henry und Ricky, zwei schokofarbige Bermudianer, Auch deren Diagnose: der Motor muß erst mal raus, und dann schaun wir mal. Termin: Donnerstag früh.

Ich springe eben über den Weg zu Steven. Der erklärt mir in einem 15 minütigen Vortrag was er alles am Motor gemacht hatte, während der Honda in einer Wassertonne den Inhalt zu Schaum quirlte. Dann wollte er für seine Arbeit 150 Dollar und bedeutete mir das der Propeller und der Vergaser nicht mehr so ganz ok wären.....stutz..?

 

Mittwoch 11.juni 2008

Der Autopilot ist eingepackt, ich gehe zur Post,.... und nicht vergessen Briefmarken für die Postkarten einkaufen.

Die nächste Station ist ein Waschsalon. Nach fast zwei Monaten ist auch das letzte T-shirt

reif dafür, Die Temperaturen sind hier mit ca. 27 bis 30 Grad sehr viel angenehmer als in Indiantown . Auch Kleidung ist kaum von Nöten.

Währen weine Wäsche karussel fährt gehe ich mal eben zum Nachbarn, Ein Herrenfrisör auch Barbershop genannt, ein echtes Unikum. In dem etwa 30 qm großen, recheckigen Raum stehen 18 Stühle für die Wartenden. Vorkopf steht ein Thron, wirklich prunktvoll und auf einem Podest stehend. An den Wänden waren dicht an dicht die Bilder von Footballmanschften, Boxern, Dieven und Präsidenten. Der einzige Kunde war gerade fertig und der Barber bedeutet mir auf dem Thron platz zu nehmen. Er war etwa 60 Jahre alt, sehr schlank, und festlich gekleidet, weißes Hemd, Fliege, Weste und schwarze Hose.Sein Handwerk verstand der Mann, ich konnte mich wieder sehen lassen. Im Vergleich war er mit 16 Dollar spottbillig.

Ich bastle den Honda ans Gummiboot, übrigens immer noch undicht, und versuche zu starten.

Erfolglos, Der Honda will nicht. Wieder rüber zu Steven , er kommt mit zum Gummiboot zieht am Starter und der Motor läuft........wieso immer bei mir nicht ???? Es ist dunkel, heute kann ich nicht mehr Probefahren.

 

Donnerstag 12. Juni.2008

Henry und Ricky sind um 7.00 Uhr da und beginnen den Ausbau des Motors, um 13.00 liegt das Ding im Salon und der Dockmaster schleppt mich ca 1000 Meter auf die andere Seite an einen großen Betonkai. Hier wartet bereits ein kleiner Autokran der den Motor mitsamt Getriebe auf den Kleinlaste von Ricky heavt.

Am Kai liegt noch ein großes Gamblerschiff aus Panama, ca 70 Meter lang. Ein paar Leute schweißen und schleifen an der schwimmenden Spielhölle rum.

Ich liege einsam ein paar meter daneben und betrachte mir das Chaos in meinem Boot.

Abends kommt Henry mit einem Mororboot und schleppt mich auf einen Ankerplatz ein paar hundert Meter weiter in der Bucht. Sehr romantisch eigentlich aber ich empfinde zur Zeit anders.

 

Freitag 13. Juni, 2008

Ich versuche die Elektrik in den Griff zu kriegen, verfolge Leitungen, messe hier, yerlege dort einen Kabelbaum und zeichne Schaltbilder.

Zwischdurch probiere ich das Schlauchboot. Nach etwa 20 maligem am Starte ziehen läuft der Honda. Vorwärtsgang rein und ab gehts............leider nicht, egal ob viel oder kein Gas das Schlauchboot bewegt sich kaum.......was hat Steven gesagt? ...Propeller !

Ich schaue ihn mir an und bemerke, dass die Gummiverbindung zwischen Welle und Prop nicht

fest ist.

Die 150,. waren fürn A.....

Samstag 14. juni 2008

Ich versuche eine Funkverbindung zu Intermar aufzubauen, es geht eher schlecht als recht, dafür kann ich Jutta von der Momo sprechen und die gibt meine Situation ans Intermar Team weiter.

Seit ich vom Dock weg bin gibt es kein Internet mehr........mmmh ziemlich weg von der Welt auf meinem Ankerplatz. Dafür kann ich hier schön Schwimmen, immer ums Boot herum, herrliche 25 Grad hat das Wasser.

Abends kommt Henry mit seinem Vater in einem größeren Motorboot und bringt mich längsseits wieder an den Industriekai, der Motor soll morgen, am Sonntag wieder rein und das Beste, er war gar nicht kaputt, die Transmissionsbox, wir sagen dazu Getriebe, war kaputt. ......mmmh,.

Abends gehe ich etwa einen Kilometer zu einem Supermarkt um ein paar Lebensmittel zu kaufen.

Auf dem Weg dahin treffe ich auf drei Südamerikaner, Arbeiter vom Gamblerschiff, sehr nette Menschen die sich auch einmal für andere Sorgen interessieren.

 

Sonntag 15.juni

Morgens um Sieben geht es los, Der Motor, schön sauber und mit neuer Farbe überzogen schwebt

mit Hilfe eines kleinen Autokranes wieder an seinen Platz. Aber er läuft noch nicht, Impeller und Dieselfilter müßen noch erneuert werden. Wird wohl am Dienstag gemacht werden. Ich bleibe am Industriekai liegen, stört irgendwie keinen. Heute hat der Generator seinen Geist erneut aufgegeben.

Ich stricke den Generator auseinander und stelle fest, dass das Lüfterrad vom Anker gebrochen ist, An den Wicklungen ist nichts kaputtgegangen, Na denn hab ich ja wieder was für morgen zu tun.

 

Montag, 16. Juni,

die Queen hat Geburtstag und das ist hier ein gesetzlicher Feiertag.

Der Generator ist wieder zusammengebaut aber er liefert keinen Strom, jetzt wird es mit meiner Energieversorgung ganz eng, Der kühlschrank wird abgeschaltet.

Und wieder ein Versuch das Gummiboot dicht zu kriegen gescheitert, den Propeller hab ich mit Blechschrauben am Schaft festgeschraubt, den Vergaser gereinigt. Die Probefahrt überlebt meine Propellerreparatur nicht. Ich hoffe meinen Mechanikern gelingt es einen Neuen aufzutreiben.

 

Dienstag, 17. Juni

Der Motor läuft, nur kurz und mit viel Qualm und zischenden Geräuschen, aber es reicht Hoffnung aufkommen zu lassen. Ein flexibles Stück vom Auspuff hat beim Einbau einen Riss bekommen und so mußte dieses Teil neu angefertigt werden. Also wieder warten ?

 

Mittwoch, 18.juni

Ich habe noch einmal den Propeller befestigt da ich heute meine Daseinsberechtigung bei der Immigrationsbehörde verlängern lassen muß und ich nur mit dem Dinghi auf die andere Seite der Bucht kommen kann, Zu Fuß wäre auch gegangen aber mehr als eine Stunde hätte dies gedauert.

Die Behörde kann das Papier nicht verlängern. Ich muß zum Ministerium in die Hauptstadt Hamilton reisen. Eine Fahrkarte für die Fähre hin und zurück gibts für 8 Dollar ( das finde ich günstig)

Bei der Bank of Bermuda gibt es auf meine Mastercard nur kopfschütteln und kein Geld. Mmmh komisch beim ersten mal hat es geklappt. Meine beiden Mechaniker wollen Bargeld sehen. Na ja , versuch ich es morgen in Hamilton.

Die Rückfahrt an den Industriekai hat meine Propellerflickerei nicht durchgehalten. Nach hundert Metern gab es keinen Vortrieb mehr . Na ja dafür habe ich in USA dem Schlauchboot noch ein paar neue Ruder spendiert.

Gummiboot und 15 Knoten Gegenwind , das schaft den besten Skipper. Das hat dann auch der nette Bermudianer Kenneth erkannt der mit seinem großen Motorboot das Dinghi in schlepp nahm und mich auf die Brücke einludt.

Das nette Gepräch hat nur 10 Minuten gedauert und ich war am Ziel.

 

Donnerstag 19.Juni

Die Fähre legt um 6:15 direkt am Industriekai, 25 meter von meinem Boot entfernt ab. Vierzig Minuten später bin ich in der Hauptstadt mit einer langen to do Liste im Rucksack.

Auch hier gibst es nichts auf die Mastercard, .....mache mir langsam sorgen....ohne Geld bist du hier ruck-zuck verhungert. Der erste Yachtausrüster am Platz ( so 80 qm groß) schaut auf meinen Propeller und sagt, ich solle einen von Yamaha nehmen, die Japaner seien sowieso alle gleich.

Ein gute Idee, aber ein ganzes stück außerhalb von Hammilton war ein Yamaha Händler.

Erst mal zum Ministerium, gegenüber vom Parlarment, Nummer ziehen, am schalter erfahren, da sich ein Oragenes Formular ausfüllen soll, ....mmmh ,gibts aber nicht, ich entschliese mich für das pinkfarbige, ausgefüllt, Nummer ziehen, am Schalter wird mir nun erklärt dass das Formular rot ist,

ok, rotes Formular ausgefüllt, Nummer gezogen, am Schalter ein strahlendes Lächeln einer 200 pfundigen Bermudianerin und dem Hinweis das jetzt alles ok ist, und ich auf meien Erlaubniss nun hier warten könnte, Nach einer Stunde und 14 Dollar erhielt ich mein Kärtchen mit der Aufenthaltsgenehmigung bis zum 15.Juli.

Geschafft, Nun per taxi zum Yamaha Händler, und siehe da, propeller völlig gleich. Ein Problem weniger.

Jetzt noch ein wenig Kultur reinziehen und das Fort Hamilton besichtigen. Ich war übrigens der einzige den das interessierte, Kein einziger Ami von dem großen Kreuzfahrer der am Kai lag war zu sehen.

Kurios war es schon dieses Fort, es wurde nie gebraucht und aus den Kanonen wurde kein Schuß abgefeuert.

Jetzt noch schnell im Supermarkt und eingekauft und dann zurück.

Als ich die Staße zum Kai herunterging hörte ich es schon 3 mal tuten...... die letzte Fähre rauschte

von dannen. Ich war 4 Minuten zu spät.

Dann wird die rückreise eben mit dem Bus erledigt. .....das ich das überlebt habe ... der Busfahren hat auf der strecke, ich schätze so etwa 20 km drei mal die seitlich Straßenbegrenzung touchiet,

Ich habe mir später einmal die Seiten der anderen Buse angeschaut, es war alles völlig normal,die Spuren an den Fahrzeugen sprachen eine deutliche Sprache.

Am Boot angekommen empfing mich Ricky , der Auspuff war fertig aber die Maschine baute keine Oildruck auf und das pfffft,pffft Geräusch ist immer noch da. Er würde sich Rat holen und weg war er.

Freitag 20.Juni

So, mal eben den Propeller montiert und schnell mal der Bank einen Besuch abgestattet.

Wieder keine Kohle, ...langsam wirds spannend....

Um 10.00 fängt es an zu regnen, den ganzen restlichen Tag schüttet es, Von meinen Monteuren keine Spur.

Samstag 21.juni

Morgens um sieben stehen die Beiden am Kai und legen los, Ein Generator ,den die beiden mitgebracht haben löst erst einmal das Energieproblem, Dann wird wieder den ganzen Tag geschraubt. Um 16:00 Uhr läuft alles nur die Wasserpumpe leckt noch.

Ich verlasse den Kai und gehe gegenüber vor dem Bermuda Yacht services vor Anker

Die Rechnung kommt per E-mail, Ich bin geschockt. Erst mal checken warum die Mastercard nix hergibt, Meine Freundin setzt in Deutschland alles in Bewegung und erfährt, das nur ein Betrag von 1000 Dollar alle 6 Tage verfügbar ist.

Na dann eben eine Auslandüberweisung aber vorher noch mal verhandeln, aber wie verhandelt man mit Piraten ?

 

Dienstag 24.juni.

Ich fahre mit dem Gummiboot nach Dockyard, hier gibt es Material, wie Schrauben, Teakholz u.

ne Menge anderes Zeug für Boote. Ich stelle fest: Es gibt noch viel zu tun.

Auf der Rückfahrt schwimmt 10 Meter neben mir ein Hai, oh Gott... und hier gehe ich immer Baden....

Habe ich am Abend dann wieder gemacht.

Danach besuchen mich Henry und sein Büro führender Partner Ahmed. Wir diskutieren eine Stunde lang die Rechnung.

Cool bleiben immer cool bleiben.

Am Ende wird die Rechnung um rund 12 % reduziert, Die Wasserpumpe ohne zusätzliche Kosten ausgetauscht, und ein Großsegel zum reparieren zum Segelmacher geliefert.

 

Verhandelt man eigentlich mit Piraten ?

 

Mittwoch 25.Juni

Die Teakleiste unter der Schiene für den Fockschot hole punkt ist ausgetauscht, der Windgenerator hat eien neuen Platz am Heckkorb und wird morgen verdrahtet.

Wo bleibt nur mein Autopilot ?

Donnerstag 26.Juni

Es muß doch eine Möglichkeit geben irgenw wie an den Autopiloten zu kommen, meine Anfrage beim Zoll bleibt ergebnislos. Ich soll es mal bei DHL versuchen. Wie sagt man so schön, im Bermudadreieck verschollen. Ich fülle meinen Tag mit kleinen Verbesserungen und reparaturen aus.

Ich fahre mit dem Gummiboot zum schnorcheln in kleine Buchten, es gibt hier viele Fische aber streicheln lassen sie sich nicht.

 

Freitag 27. Juni

Ich entdecke etwa 150 Meter von meinem Ankerplatz entfernt ein Segelboot mit einer deutschen Fahne am Heck und beschließe mal guten Tag zu sagen . Ich umkreise mit dem Dinghi das Boot und rufe: “iHallo, ist jemand da?” Eine junge schwarze Schönheit steckt den Kopf zum Niergang heraus sagt aber nichts. Einen Augenblick später kommt ein man herauf und ich stelle mich vor.

Er sagt auch seinen Vornamen und erzählt das er ein elektisches Problem habe aber es so gut wie gelöst ist und fragt mich nach Neuigkeiten in Sachen Fußballeuropameisterschaft.

Da bin ich natürlich völlig unterbelichtet und kann nicht kontern. Er fragt mich noch in welcher Bar

man das Endspiel wohl sehen könnte und erklärt er müsse weitermachen.

Meine Frage nach dem woher und wohin läst er unbeantwortet.

 

Samstag 28.juni

Ich erkunde die Gegend von St. Georg zu Fuß, kaufe ein wenig ein und warte, der Autopilot ist noch nicht da und der Dichtungsset für die Seewasserpumpe auch nicht.

Per e-mail bekomme ich bescheid, daß der Ersatz GPS Navigator und der Bluchart für den Garmin Kartenplotter in Hamilton angekommen sind .

Also werde ich am Montag die Fähre nehmen und die Sachen aholen.

 

Sonntag 29.Juni

Um 15:00 Uhr gehe ich in die white Horse Bar und sehe mir die erste Halbzeit an, Vier Großbildschirme leider alle so aufgestellt das sich das durch Türen und Fenster fallende Licht

in den Bildschirmen spiegelt. Ich wollte bei meinem einen Bier eigentlich beide Halbzeiten sehen.

In der Halbzeit gehe ich in die Dragon Bar. Hier kann man ebenfalls auf 4 Schirmen gut schauen.

Der Deutsche mit seinem Sexpack sitzt auch an der Bar. Das Spiel war die 13,50 $ fürs Bier leider nicht wert und außer guten Tag und tschüß war mit dem Deutschen kein Gespräch zu führen.

 

Montag 30.juni

Ich fahre nach Hamilton mit sightseeing tour über Dogyart. Die einkäufe klappen gut und so gehts am Nachmittag den gleichen Weg zurück, Mit dem GPS Navigator stelle ich fest, dass der Fähr-katamaran etwas über 33 Seemeilen schnell ist.

Dienstag 1.Juli

Keiner weiß wo der Autopilot steckt. Ich mache mich noch mal über den Stromgenerator her und finde den Fehler, unter einen Kabelschuh war wohl Seewaaser gekommen und der Kontakt war oxydiert. Er läuft wieder einwandfrei.

Dem Windgenerator habe ich den Propeller festgesetzt weil mir seine, zeitweise, heftigen Vibrationen auf den Sender gingen.

Leider ist keine Verbindung zu Intermar gelungen, ich habe allerdings aus Energiespartechnischen Gründen auch keine intensiven Versuche unternommen.

 

Mittwoch 2.Juli

Immer noch keine Teile und kein Autopilot, frage überall, schreibe e-mails aber keinen interresiert

es.

Nebenbei ist der erste Hurrican der Saison geboren und auf dem Weg nach Nordwest. Jetzt wird es zeit hier weg zu kommen.

Ich bin heute bei allen Beteiligten richtig Böse geworden, leider hat es nichts genützt.

Neben den täglichen tätigkeiten wie Essen kochen , spülen Internetpost checken, skypen habe ich nun Bertha , den Hurrikan immer im Visier.

 

Donnerstag, 3.juli

Der Hafen wird langsam leer, es liegen nur noch etwa 10 Segelboote vor Anker.

Ich fülle meine Vorräte auf und mache mich startklar.

 

Freitag, 4.Juli

In USA ist Feiertag.....deshalb ist der Dichtungssatz noch nicht da.....wers glaubt wird selig

Abdul der Büromann vom Marineservice sagt per E-mail das der Autopilot beim Zoll abzuholen ist.

Ich starte meinen Schlauchrenner nachdem ich ihm wie immer ein paar Hiebe Luft mit dem Blasebalg verabreicht habe und fahre zum Zoll.

Leider vergeblich, kein Autopilot da.

Ich bin sauer, schreibe per E-mail an Abdul und der will mich morgen früh beim Zoll treffen und vorher den angeblich aufgetauchten Autopiloten bei DHL abholen.

Ich bin gespannt.

 

Samstag 5. Juli

Er ist da, ....der Zoll hat sich überhaupt nicht interressiert nur eine müden Blick auf den Stempel geworfen und gesagt it,s ok.

Ich baue den Autopiloten ein. Er funktioniert. Morgen werde ich eine Probefahrt machen.

 

Sonntag 6.juli

Es war eine erfolgreiche Probefahrt zur Tankstelle und einige Runden zum Kompass einstellen.

Alles ist ok, Diesel und Wasser sind gebunkert, nur die tropfende Seewasserpumpe macht mir noch gedanken. Ich beschließe auch wenn das Teil nicht kommt loszusegeln.

 

Montag 7.Juli

Abdul mailt mir ich sole den Mechaniker am Yachtclub mit dem Gummiboot um 16:00 Uhr abholen........dann doch besser um 18:00 Uhr.

Ich fahre los .......keiner da, ich warte..... vergeblich.

Ich fahre zur Werkstatt des Mechanikers, er sitzt selenruhig in der Sonne und blättert in einem Katalog während er mir erklärt das es heute zu spät ist.

Ich solle morgen früh mit dem Boot am Dock der Werkstatt sein, um 7 Uhr.

Langsam reicht es mir, wenn es morgen nicht klappt bin ich hier weg.

 

Dienstag 8.juli

Ich will fliehen !